ausfasernd...

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Handarbeit, Wissenschaft und Versuche in Textilproduktion 2.0

Die Stimme im Kopf

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Ich glaube, im Strickteil habe ich ziemlich viele Begriffe gebraucht, die Euch möglichweise nicht viel sagen. CAD heißt Computer Aided Design, der bekannteste Vertreter dürfte wohl AutoCAD sein, aber es gibt auch freie bzw. opensource Varianten. Es gibt auch ein opensource Schnittmusterprogramm namens Valentina, mit dem werde ich mich auch mal auseinander setzen und berichten, falls ich damit klar komme und es mir weiter hilft. CAD arbeitet vektorbasiert.

Vektorgrafik ist ganz grob gesagt das Gegenteil von Pixelgrafik (Fotos) und hat den Vorteil, beliebig zoombar und veränderbar zu sein. Verkorgrafiken lassen sich ganz leicht in Pixelgrafiken umwandeln, umgekehrt funktioniert das nicht so problemlos.

Urbane Spinnstube Folge 109

Serenität – die Anleitung zum Glücklichsein - hier auch eine Lesung mit Musik.

Flow

Als Leseempfehlung zu meinen Textil-Industrie-Wirrwar einfach mal die Fab-Charter.

Und sonst so? Viele bunte Jerseys auf der Hamburger Stoffmesse

3D-Scan

P.S. Als Nachtrag zeige ich Euch mal ein paar Ansichten des 5-Minuten-Kinect-3D-Scans von mir. Er ist relativ grob, weil das Licht nicht gut war, aber ist ja auch nur ein Test gewesen. Vor allem der rechte Arm ist nicht richtig aufgenommen. In Unterwäsche, mit besseren Licht und ein paar Maßen als Ergänzung, ließe sich allerdings schon ein Modell erstellen, mit dem ich weitererbeiten könnte, wenn ich die entsprechende Software hätte...


Kommentare

Henriette
by Henriette on 20. Mai 2015
Gerade gesehen und an Dich gedacht: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Electroloom-3D-Drucker-fuer-Kleidung-2657261.html Man kann also schon Trägertops, Röcke und Mützen plotten. Viele Grüße, Henriette
DamnedSnob
by DamnedSnob on 27. Februar 2015
Ich habe den Boutique-Scanner in 50 Jahren gesehen, Dein Kleiderschrank kommt dann wahrscheinlich erst in 100 Jahren. Oder wir laufen dann alle in formlosen Umhängen rum und darauf wird virtuelle Kleidung projiziert. Das hätte doch auch was, wenn mir der orange-türkis-phosphorizierende Pulli meines Kollegen Augenschmerzen verursacht, hacke ich einfach die Einstellungen und sehe dann was anderes. Aber im Ernst, die Technik für die Sache mit dem Scanner existiert ja schon komplett. Ich habe einen kompletten Körperscan von mir, der mit der Kinect für x box gemacht wurde. (in unter 5 minuten). Der ist mit Kleidung und relativ grob, lässt sich mit etwas mehr Zeitaufwand und vielleicht etwas anderer Technik aber wirklich einfach machen. Ein paar Kontrollmaße mit dem Maßband dazu, damit ich weiß, wie das Modell dann skaliert werden muss und schon könnte ich mir 3D-Kleidung auf den Leib schneidern lassen (z.B. mit MarvelousDesigner) und daraus Schnittmuster ableiten, die dann gedruckt oder mit LaserCutter direkt aus Stoff zugeschnitten werden. Fehlt noch das Nähen und dann sind wir derzeit leider wieder ganz schnell bei Ausbeutung und in Bangladesch oder bei (regionaler) fairer Produktion und teureren Preisen oder bei Selbermachen und dem Privileg das zeitlich und handwerklich zu können... Andererseits bauen wir seit Jahrzehnten unsere Möbel aus fertigen Einzelteilen zusammen ohne zu motzen (gut, wir motzen schon, wenn zum 100. Male eine Schraube fehlt, aber gekauft wird der neue Kleiderschrank beim nächsten Mal doch wieder in Form flacher Pakete). Das wäre vor 100 Jahren auch undenkbar gewesen. Vielen Dank jedenfalls für Deinen Kommentar! :-)
Henriette
by Henriette on 26. Februar 2015
Mein Kommentar ist so lang, dass ich ihn mal auf meinem Blog geschrieben habe: http://die-linkshaenderin.blogspot.de/2015/02/phantasien-zu-mode-und-kleidung.html Viele Grüße, Henriette

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Hände, die immerzu etwas produzieren, Gedanken, die zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Popkultur hin und her hüpfen. Und dann auch noch der Versuch, die Mode und die Textilbranche zu revolutionieren.

von und mit DamnedSnob

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